Kategorie: Marketing
20. Oktober 2017

Die "neue" Art der Kommunikation – vom "Sie" zum respektvollen "Du"




Meist liegen Meilen zwischen diesen zwei Anredeformen. Viele Menschen denken, dass nur ein „Sie" den vollen Respekt einer anderen Person gegenüber ausdrücken kann. Falsch gedacht. Solange dass „Du" nicht auf einer sehr engen und kumpelhaften Ebene gesagt wird, kann auch dies durchaus einer Art von Respekt zeugen.

Gerade die älteren Generationen bestehen regelrecht auf ein „Sie" als höfliche Anredeform, aber in der heutigen Zeit und durch den regen Kontakt in den sozialen Netzwerken wird schnell aus dem „Sie" ein neutrales aber dennoch höfliches „Du".

Aber wieso steigen viele Unternehmen auf diese „neumodische" Art um?

  • Besonders in der Werbung ist es wichtig, dass sich der Kunde persönlich angesprochen fühlt und wissen soll, dass genau er gemeint ist. Natürlich dient hier das „Du" dem direkten Kontakt.

  • Da neue Unternehmen immer mehr Führungspositionen mit jüngeren Leuten besetzen, ist es hier gang und gäbe mit einem persönlichen „Du" einzusteigen.

  • Gerade in der Kunst- und Grafikbranche sind die Richtlinien etwas lockerer, was nicht bedeutet, dass weniger Respekt herrscht. Hier ist das "Du" einfach schon etwas vollkommen Normales.

  • Ein nettes „Du" wirkt oftmals vertrauensvoller als ein distanziertes "Sie".

  • Auch wenn es sich etwas komisch anhören mag, aber das „Du" vereinfacht den Alltag in vielen Dingen und ist in der Online-Kommunikation bereits unabdingbar. In den sozialen Netzwerken wird man nur noch selten das "Sie" finden.

  • Auch in der Werbung wird das scheinbar seriöse „Sie" noch von sehr wenigen Unternehmen benutzt. Hierbei werden wir jedoch nicht direkt geduzt. Es wird möglichst elegant die Barriere und Distanz zum Kunden aufgehoben. Dies geschieht durch einfache Sätze wie "Du jubelst. Du gewinnst. Sei hautnah dabei." (Plakat von Sky)

 

Diese Art der „neuen" Kommunikation ist immer mehr im Kommen und jeder sollte neuen Dingen stets offen gegenüber treten. Wieso also nicht mal den Arbeitskollegen und dem Chef das respektvolle und höfliche „Du" anbieten und die Reaktionen abwarten. Denn wer neuen Dingen offen gegenübertritt ist offener gegenüber anderen Menschen und der Welt.


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